Travel around: Zakynthos

8. September 2014     / / / /

Ein Sommerurlaub im sonnigen Griechenland

 

Die Ortschaft Kalamaki und das Apartment                                          Griechenland lockt jedes Jahr tausende Touristen auf seine wunderschönen Inseln. Diesen Sommer entschieden meine Freundinnen und ich uns für die südlichste der Ionischen Inseln: Zakynthos. Trotz ihrer kilometerlangen Strände, ihrer feinsandigen Badebuchten und ihrer sanften Wanderwege, ist Zakynthos vom wirklich großen Tourismus bis heute verschont.

Die Insel ist recht groß und teilt sich in mehrere kleinere Ortschaften auf. Vom Flughafen aus ist man in fünf Minuten in Kalamaki, wo wir auf Booking.com ein unschlagbares Angebot gefunden hatten. Die Athina Apartments überzeugten uns auf anhieb. Eine gepflegte Anlage, nur sieben Minuten vom Strand entfernt, ein schönes Apartment, ein toller Garten und super freundliches Personal machten den Start in den Urlaub perfekt.
Die vielen Restaurants, die man in der Hauptstraße von Kalamaki findet, rundeten den ersten guten Eindruck ab. Die Auswahl an Restaurants in Kalamaki ist ausgezeichnet und überschaubar zugleich. Die Lokale locken mit köstlichen griechischen Gerichten ihre Gäste an. Unser Highlight ist das Restaurant Olive Tree, wo man in gemütlicher Atmosphäre leckere Gerichte genießen kann.
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Mobil sein in Zakynthos
Auf Zakynthos kommt man zu Fuß schlecht von A nach B. Empfehlenswert ist es daher ein Auto, ein Quod oder ein Moped zu mieteten. (Kleiner Tipp: das Transportmittel am besten direkt für die ganze Woche mieten. Dies ist preiswerter und erspart unnötiges hin und her mit dem Verleiher). Man findet auf Zakynthos sehr viele Verleiher und nicht immer sind sie zuverlässig. Das Car Rental Hermes vermietet Autos in einem sehr guten Zustand und die Geschäftsführer sind sehr freundlich.
Wir entschieden uns für Quods und einen Jeep, denn wir finden: Ein bisschen Abendteuer muss sein! Nach anfänglichen Schwierigkeiten schafften wir es die Quods zu bändigen und starteten in Richtung Strand.

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Banana beach
Unsere erste Entdeckungstour führte uns entlang der Küste nach Banana Beach.
Dort findet man einen ruhigen und gepflegten Strand. Eine menschenleere Oase lädt ein auf den Liegen den Alltagsstress zu vergessen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Stundenlang in der Sonne relaxen, im kalten Meer schwimmen, lesen, Eis essen- hello Paradise! In Banana Beach gibt es außerdem die Möglichkeit, mehrere Aktivitäten auf dem Wasser auszuprobieren. So kann man z.B. Wasserski, Jetski und Parasailing testen. Der ideale Ort für die ganze Familie.

Größter Pluspunkt von Banana Beach ist ohne Zweifel das Strandrestaurant. Hängematten auf einer wunderschönen Wiese, ein super Ausblick auf den Strand, leckeres Essen und es weht ein angenehmes Lüftchen. Es ist rundum Perfekt!

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Tagesausflug auf Turtle Island
Bereit die Insel zu erkunden, zogen wir am nächsten Tag wieder mit unseren Quods los.
Dieses Mal befand sich der Weg nicht entlang der Küste sondern führte über Hügel, Olivenhaine und Felder. Eine schmale Straße, umgeben von hunderten von Olivenbäumen, brachte uns an unser Zeil.
Dort wartete schon ein geschäftstüchtiger Grieche, der es kaum erwarten konnte sein Boot zu vermieten. Mit dem Bötchen starteten wir in Richtung Turtle Island. Zakynthos ist für seine Schildkröten bekannt. Die feinsandigen Strände dienen der Karettschildkröte als Nistgebiet. Die bis zu einem Meter langen und zwei Zentner schweren weiblichen Tiere kommen in den Nächten von Mai bis August an die Strände um Ihre Eier im Sand bis zu 50 cm tief zu vergraben.
Auf der Insel angekommen stürzten wir uns, bewaffnet mit Maske und Schnorchel, voller Vorfreude ins Wasser und machten uns auf die Suche nach den Schildkröten. Ich weiß nicht, ob die Schildkröten ihren freien Tag hatten oder gerade ein Mittagsschläfchen machten, jedenfalls konnten wir nicht eine entdecken. Ein wenig enttäuscht, legten wir uns also an den wunderschönen Strand und genossen den Tag.
Für Verpflegung war auch gut gesorgt, denn ein nettes älteres Pärchen erfüllte sich vor Jahren ihren Auswandertraum und eröffnete eine mobile Boot Bar.

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Bootstour um die Insel
Da wir auf alle Fälle die komplette Insel erkunden wollten, entschieden wir uns für eine Kreuzfahrt, die in sechs Stunden die Insel umrundete. Die Westküste Zakynthos fällt steil ins Meer ab. Hier, direkt am westlichsten Zipfel, befindet sich auch der „Shipwreck-Beach“, was übersetzt Schiffswrack-Strand bedeutet. Ein Mythos besagt, dass 1980 ein führungsloses Schmugglerschiff, welches auf dem Meer trieb, hier gestrandet ist. Heute ist es das Fotomotiv schlechthin und lockt täglich hunderte Besucher an.

Dieser, bis in den Norden reichende Teil Zakynthos, ist sicher der landschaftlich reizvollste. In Kephalonia befinden sich die Blauen Grotten. Dort leuchtet an ruhigen Tagen der Meeresgrund magisch in türkis, lila und blau. Das Wasser wirft sein romantisches Farbenspiel ebenso an die Felswände und verzückt so manchen Fahrgast.
Der flachere Osten bietet abwechslungsreiche Gegenden und reizvolle Fischerdörfer, in denen der Tsatsíki noch unmittelbar in der Taverne direkt am Strand genossen werden kann. Die ganze Ostküste entlang, von Mikró Nissi bis Tsilivi Beach, teilen sich kleinere Hotels, Tavernen und Restaurants die beliebtesten Plätze am Wasser.

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Zakynthos Nachtleben
Der Spot für alle Partybegeisterten ist sicherlich Laganás. Bei Tag erinnert die Stadt eher an einen verlassenen Wüstenort, füllt sich aber bei Nacht mit hunderten Partyfreudigen.

Laganás hat sich fest auf junge, und vor allem englische Besucher eingestellt. Hier ist den griechischen Gastronomen durch die Zubereitung der „Pitta with Chips“ der kulinarische Spagat gelungen, dem hier feiernden Badeurlaubern ein anglo-griechisches Essen zu servieren.
Auch die Clubbetreiber haben sich auf die englischen Besucher fest eingestellt. Die Servicekräfte sind in den meisten Fällen junge Engländer, die die Sommersaison auf Zakynthos verbringen. Die Partymeile bietet für jeden Musikgeschmack die richtige Bar und der Spaßfaktor ist garantiert.

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Nun sitze ich in Heidelberg und kann nicht glauben, dass diese Tage so schnell vorbei gerannt sind. Der Abschied fiel so unheimlich schwer. Dieses Meer! Ich könnte jeden Tag darin schwimmen. Was mir aber bleibt sind tolle Erinnerungen und diese wunderschönen Bilder.
In diesem Sinne, Τα λέμε σύντομα – bis bald!