Nachhaltigkeit – Brotbeutel statt Papiertüte

27. Januar 2019     / / / / / / / /

Wald-natur-nachhaltigkeit

Ein Brotbeutel macht Euren Gang zum Bäcker nachhaltiger und nebenbei entsteht ein sagenhaft gutes Gefühl. So schmecken die frischen Leckereien doch gleich noch besser.

 

Mmmhhh Sonntagsmorgens frische Brötchen vom Bäcker. Ein Leib Brot für das Vesper am Abend. Auch der Gang zum Bäcker lässt sich im Bereich der Nachhaltigkeit definitiv noch optimieren. Und damit meinen wir nicht, dass man die paar Meter zu Fuß gehen kann oder mit dem Fahrrad fährt. Nein, es geht uns um die Verpackung.

Eine Einweg-Papiertüte ist von der Ökobilanz auch nicht viel besser als eine Einweg-Plastiktüte. Besonders lange und reißfeste Zellstofffasern werden für die Produktion benötigt, die mit Chemikalien behandelt werden. Um die gleiche Reißfestigkeit zu erhalten wie bei der Einweg-Plastiktüte ist zudem ein höherer Materialeinsatz pro Tüte notwendig, was zu mehr Emissionen beim Transport führt. Nur der Einsatz von Recyclingpapier und das abermalige Recycling nach der Verwendung kann die Umweltbilanz von Einweg-Papiertüten verbessern. Allerdings ist das Ganze erst dann ökologisch interessant, wenn diese drei bis vier Mal verwendet werden. Erschreckend, aber darüber gibt es zahlreiche Studien. Somit die Frage an Euch: Wie lange ist die Papiertüte im Einsatz, bis sie in die nächste Mülltonne wandert?!?

Doch natürlich gibt es an dieser Stelle eine wesentlich nachhaltigere Alternative zum Verpacken und Transportieren Eures Bäckerguts. Brotbeutel aus Leinen oder Baumwolle gibt es ganz einfach im Einzelhandel. Wir haben unseren bei dem wunderschönen Concept Store Vierling in der Theaterstraße gekauft. (unbezahlte Werbung, da Namensnennung)

 

brotbeutel-nachhaltigkeit-umweltbewusstsein

Am Anfang ist es uns immer mal wieder passiert, dass wir beim Bäcker standen und der Brotbeutel Zuhause vergessen wurde. Doch bitte nicht demotivieren lassen! Jedes Mal, wenn Ihr an den Beutel denkt ist es ein Gewinn für unsere Umwelt und bringt Euch ein sagenhaft gutes Gefühl. 🙂 Bis Dinge zur Gewohnheit werden, braucht es nun mal seine Zeit.

 


Text: Susanne Weidmann | Beitragsbild: Gestaltung mit WordSwag | Foto: Charleen Eggers