SEO-Optimierung: What to do?

13. Juli 2018     / / / / / /

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„Es gibt heute keinen besseren Platz, um eine Leiche zu verstecken, als auf Seite 3 der Trefferliste von Google.“

– Arne Kirchem, 2015.

Jeder will gesehen werden, denn nur wer gesehen wird, kann von potentiellen Kunden gefunden werden.
Als Stefan begann, sich mit dem Thema der „SEO-Optimierung“ für seine Bachelorarbeit zu beschäftigen, kam auch für uns dieses Thema mal wieder auf den Stundenplan. Und nun ist es endlich geschafft! Die Bachelorarbeit ist abgegeben, unsere Website auf den aktuellen SEO-Zustand gebracht. Wir haben uns die Zeit genommen, für Euch die angekündigte To-Do-Liste wichtiger Punkte innerhalb der SEO-Optimierung zusammenzuschreiben. Fangen wir mit dem Einmaleins der SEO Optimierung an:

Was ist das Ziel der SEO?

Durch die Suchmaschinen Optimierung erreichen eine Vielzahl von Firmen den gewünschten Traffic auf ihrer Website, was eine weitreichende Internetpräsenz bedeutet und somit höhere Verkaufszahlen mit sich bringen kann.
Wichtig hierbei ist eine realistische Zielsetzung, die allem vorweg der erste Schritt der SEO-Optimierung sein muss.

IST-Analyse

Nachdem das gewünschte Ziel gesetzt ist und bevor die Aktualisierung der Website beginnen kann, ist die IST-Analyse der nächste unvermeidliche Schritt.
Es muss klar sein, wie weit die Optimierung der On- und der Off-Page bereits ausgebaut sind und was geändert werden muss!
Abhängig von der Unternehmensbranche und der Größe des Unternehmens muss abgewägt werden, auf welcher Position die Website momentan beispielsweise bei ‚Google‘, der weltweit bekanntesten Suchmaschine, steht und wie viele Besucher es durchschnittlich gibt.

Technische Lücken

Auch die technische Ausarbeitung der Website steht in großer Verbindung mit der SEO. Aspekte wie die Sicherheit oder die Geschwindigkeit (Ladeprozess) beeinflussen wesentlich das Nutzerverhalten auf den Websites.
Sind Technikfehler vorhanden sollten diese vorab notiert werden, damit sie während der Off-Page-Optimierung angepasst werden können. Hierzu im Abschnitt „Off-Page-Optimierung“ genaueres.

Mitbewerber

Jedes Unternehmen in jeder Branche hat Mitbewerber und steht daher unter einem ständigen Konkurrenzkampf. Deshalb ist es sinnvoll, zu wissen, was die Mitstreiter anders oder vielleicht sogar besser machen. Wie schmücken Eure Konkurrenten ihre Website aus? Übersichtlichkeit und Seitenstruktur spielen hier beispielsweise eine wesentliche Rolle.

Wie bereits zuvor erwähnt, besteht die SEO-Optimierung aus zwei Bereichen.
Die On-Page- und die Off-Page-Optimierung. Die On-Page-Optimierung bewegt sich hauptsächlich auf der Oberfläche Eurer Website, ist jedoch der Teil der Veränderung, der für den Besucher der Website bewusst zu erkennen ist. Hier handelt es sich beispielsweise um das Layout oder die Bedienbarkeit.
Die Off-Page-Optimierung hingegen bezieht sich auf alles, was im Hintergrund passiert. Welcher Link führt Euch zur richtigen Seite?
Die On- und Off-Page-Optimierung werden jeweils durch bestimmte Aspekte definiert. Im Folgenden aufgegliedert zeigen Euch diese, auf was Ihr im Wesentlichen achten müsst.

 

On-Page-Optimierung:

Inhaltsprüfung

 Qualität der Inhalte:
Ist der dargestellte Inhalt im Vergleich zu der Konkurrenz einzigartig?

Aktualitätscheck:
Wird regelmäßig etwas Neues veröffentlicht, was dem Leser einen Mehrwert bietet?

Bildbeschriftungen

Die Bildbeschriftung muss genau aussagen, was auf dem jeweiligen Bild zu erkennen ist, so kann auch die Suchmaschine den Inhalt des Bildes nachvollziehen. Je nach Position der Website wird das Bild, sofern ein in der Bildbeschriftung enthaltenes Wort gesucht wird, angezeigt. Zudem lassen sich in der Bildbeschriftung auch Keywords einbauen. Hierzu mehr im nächsten Punkt.

Keywords definieren

Ein Keyword (Stichwort) gilt als Begriff, welcher sich immer wieder in Bezug auf eine Website finden lässt. Hierbei gibt es zwei Arten, einzelne Keywords oder zusammengesetzte Keywords.
Solche Schlüsselwörter sollten auf Euer Unternehmen abgestimmt sein. Habt ihr Euch für ein Haupt-Keyword entschieden, verwendet Ihr es dementsprechend oft und in Kopplung mit anderen Keywords als aussagekräftige Formulierungen und Bildbeschriftungen Eurer Website.

Seitenstruktur

Im Hinblick auf die Seitenstruktur sollten die Titel-Tags (Haupt-Überschriften) in den Vordergrund gestellt werden und die Texte möglichst leicht verständlich sein.
Die einfache Bedienbarkeit für den Nutzer ist unabdingbar, sodass dieser mit nur wenigen Klicks findet, was gesucht wird. Ein überschaubares Design hilft dabei dem Besucher Eurer Website.

Sicherheit

Wie sicher ist Eure Website eigentlich? Sichere Websites sind heutzutage Internet-Standard. Die Sicherheit selbst wird auf der Off-Page im Hintergrund optimiert und auf der On-Page anhand der URL ersichtlich. Ob es sich um eine Seite handelt, die gefahrlos genutzt werden kann, erkennt man an dem Zusatz ’s‘ (= ’secure‘) in der URL. Beginnt sie also mit ‚https://‘ ist dies der Fall!

Geschwindigkeit

Genau wie bei der Sicherheit handelt es sich bei der Leitungsgeschwindigkeit Eurer Website um ein Internet-Standard. Dass die Geschwindigkeit so wichtig ist, bestätigen viele Studien. Nutzer verbringen längere Zeit auf einer Website, wenn diese keine lange Ladezeit hat. Die Ladezeit ist jedoch nicht alleine von der Internetgeschwindigkeit des Nutzers abhängig. Einige weitere Aspekte beeinflussen diese:

• HTTP-Zugriffe
Jede Grafik, jede Datei, die der Browser laden muss, kostet messbar und spürbar Zeit im Ladeprozess. Deshalb gilt die Devise: Alle überflüssigen Zugriffe müssen raus!

• Dateigröße
Bilddateien werden heutzutage beispielsweise trotz geringer Dateigröße in hoher Auflösung ohne einen sichtbaren Qualitätsverlust dargestellt, komprimiert man sie auf die für die Plattform angepasste Größe. Das ganze funktioniert nicht nur mit Bildern, sondern auch mit HTML, CSS, JS.

• Caches
Ändert man regelmäßig alle Inhalte einer Website? – Nein!
Deshalb ist es sinnvoll die Einstellungen so zu treffen, damit der Browser des jeweiligen Besuchers beim erneuten Aufrufen der Website, die Daten aus dem Speicher aufruft und diese nicht erneut laden muss. Dies erfolgt beispielsweise durch das Speichern des Zugriffspasswortes oder die Erlaubnis, die geöffneten Tabs beim erneuten Laden der Seite zu öffnen.

 

Off-Page-Optimierung:

Linkbuilding

Der Linkaufbau ist Hauptteil der Off-Page-Optimierung. Hierbei ist es besonders von Vorteil, die eigene Website in sich zu verlinken. Man spricht daher auch von ‚internem Linkbuilding‘. Je mehr interne Verlinkungen, desto besser!

Backlinks

Eine andere Art von Linkbuilding sind sogenannte Backlinks. Dies ist ein Rückverweis, welcher einen eingehenden Link auf der Website beschreibt, der von einer anderen Website auf diese führt. Kooperiert man beispielsweise mit einer Partnerfirma ist es sinnvoll gegenseitig auf die Website des anderen zu verweisen.

Social Signs

Die soziale Interaktion, soziales Verhalten sowie Emotionen sind ausschlaggebend für Eure Position auf den Suchmaschinen. Daher solltet Ihr Euch intensiv Gedanken über neue Posts bei Facebook, Instagram, Twitter usw. machen. Wählt unbedingt aussagekräftige Bilder und verfasst fesselnde Texte, verlinkt dabei unter jedem Post Eure eigene Website und macht so erneut auf Eure Marke aufmerksam. So treibt Ihr in regelmäßigen Abständen Eure Social Signs in die Höhe.

 

Dies sind einige Punkte der unendlichen Off-Page-Optimierung. Eins muss jedem klar sein: „Gut Link will Weile haben…“ Die SEO-Optimierung beansprucht neben Zeit und Geduld auch Einiges an Durchhaltevermögen und Know-how. Schließlich habt Ihr ja nicht vor, Eure Website als Leiche bei Google zu verstecken. 😉

Wie aufgezeigt, gibt es zahlreiche Punkte, die Ihr selbst mit ein paar Klicks verändern könnt und damit schon große Wirkung erreicht. Dennoch ist das Thema sehr komplex und es gibt professionelle Anbieter, die Euch mit ihrem Know-how und zeitlichen Ressourcen unterstützen können, wenn Ihr selbst an Eure Grenzen kommt. Doch nun wünschen wir Euch viel Freude und starke Nerven bei Eurer Optimierung.

 


Text: Alisa Miltner und Desiree Ams | Illustration: Desiree Ams | Foto: Charleen Eggers Fotografie