Skydiving: Check! - oder Schreck?! - ))accente

Skydiving: Check! – oder Schreck?!

25. April 2014    

Aus 3000 Metern aus einem Flugzeug springen: DONE!

Skydiving, auf deutsch Fallschirmspringen, wollte ich schon immer mal machen. Mit meiner Begeisterung für diesen Adrenalinkick bin ich in meinem Freundeskreis so ziemlich alleine, aber ich bin gespannt wir Ihr dazu steht.

Die Gelegenheit aus einem Flugzeug zu springen ergab sich in Kapstadt. Freunde und Familie zuhause hatte ich in meinen Plan nicht eingeweiht, schließlich wollte ich ja niemanden beunruhigen.

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Der Skydiving Club befindet sich an einem wunderschönen Strand, etwa eine Stunde außerhalb von Kapstadt. Als ich ankam herrschte, wie überall in Kapstadt, eine entspannte Atmosphäre. Mein Fluglehrer wies mich ruckzuck ein und ohne lang zu zögern ging es los in Richtung Flugzeug, dass schon auf dem Flugplatz auf uns wartete. Eigentlich kann man das nicht Flugplatz nennen. Es war einfach eine Sandbahn in mitten einer Wiese, auf der das kleine Flugzeug stand.

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Los ging die Fahrt, oder besser der Flug. Ich war froh einen Fallschirm dabei zu haben, denn das Flugzeug sah aus und hörte sich an, als hätte es schon den ersten Weltkrieg mitgemacht. Die Aussicht war wunderschön. Wir flogen ungefähr zwanzig Minuten bis wir die richtige Höhe erreicht hatten. Unter uns öffnete sich die weite, herrliche Landschaft und ich konnte Kapstadt und seine Strände von oben genießen.

Als mein Lehrer Jason die Türe öffnete, kam uns erst mal richtig kalte Luft entgegen. In dem Moment war ich froh, trotz 25°C im Schatten meinen dicken Pullover angezogen zu haben. Ich streckte die Beine aus dem Flugzeug und meine Coolness, die ich eben noch hatte, war plötzlich verflogen. Ich überlegte mir noch, ob ich nicht doch lieber mit dem Piloten sicher landen wollte. Aber Jason war schneller und bevor ich es mir richtig überlegen konnte waren wir schon mit hoher Geschwindigkeit auf dem Weg nach unten.

Dreißig Sekunden freier Fall erwarteten mich! So richtig kann ich mich an diesen Moment nicht erinnern, denn meine Körper war voller Adrenalin. Soweit ich mich erinnere, vergaß ich anfangs vor lauter Aufregung zu atmen und kurz danach konnte ich vor lauter Glücksgefühle nicht mehr aufhören zu lachen!

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Die ganze Welt liegt einem in diesem Moment zu Füßen, man fühlt sich, als ob man im Leben alles erreichen könnte. Dieses Gefühl von Freiheit, erlebt man nur selten. Kurz danach öffnete sich der Fallschirm und wir schwebten langsam wieder nach unten. Ich genoss die Sicht auf dieses wunderschöne Land und ließ meine Gedanken für ein paar Minuten ruhen.

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Die Landung war harmlos und ich wäre am liebsten gleich noch mal gesprungen! Für Jason war das weder der erste noch der letzte Sprung des Tages, denn bis zu 15 Mal springt er am Tag… Was für ein Job!

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Und wann springt Ihr?!

Eure Alessandra, die Neue im ))accente-Team!